Herkunft

TIBET, das geheimnisvolle Land, auf dem "Dach der Welt" wird als Herkunftsland

dieser Rasse angegeben.  Die Chinesen selber weisen auf den Ursprung dieser Hunde hin:

Shih-tze-kou ( Shi-tze oder Shih-Tzu= Löwe, kou= Hund ) oder eben kurz "Shih-Tzu",

heisst tibetanischer Löwenhund des fernen Ostens, welcher in Verbindung mit Buddha

in der Mythologie dieser Länder eine besondere Rolle spielt.

 Mit dem Sinnbild des Löwen, als Ausdruck für Stärke und Macht, umgaben

 sich daher naturgemäss später auch die Stadthalter Buddhas, jene chinesischen Herrscher,

die als Personifizierung der Sonne und der Söhne des Himmels angesehen wurden.

 

 Sicher ist, dass kleine, langhaarige Hunde stehts als Kostbarkeit galten und gerne als

Gastgeschenke und Tributszahlungen unter den Herrscherhäusern ausgetauscht wurden.

Noch im Jahre 1909 ´┐Żberreichte der Dalai Lama anlässlich seines Besuches bei der

Kaiserin von China einige dieser Hündchen als Gastgeschenk.

 

 Beobachter beschrieben, sie seien von ähnlicher Art gewesen wie die Löwenhunde

von Peking. Von der Vielfalt der am Hofe der letzten Kaiserin Tzu Hsi entwickelten

Zucht liegen zahlreiche Berichte von Augenzeugen vor. Dort waren es die Eunuchen,

die eigens mit der Haltung dieser Hunde betraut waren und unter der wohlwollenden

Obhut der Kaiserin allen Ehrgeiz daran setzten, sich gegenseitig in der Zucht der

sch´┐Żnsten Exemplare zu übertreffen.

 Nur wenige gut oder zu gross geratenen Tiere wurden abgegeben. Obwohl es bis

zum heutigen Tage bei dieser Rasse keine Farbenzucht gibt, scheint man in China

doch auf bestimmte Farben und Gleichmässigkeit der Zeichnung Wert zu legen. Die

jeweiligen Farben und Abzeichen hatten auch besondere Namen.

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